"Eine Buchhandlung zum Stöbern, Verweilen und Reden über Kinderbücher: Hell und farbenfroh präsentiert sich Leanders Leseladen in der Heidelberger Märzgasse 6-8. Auf 100 bestens genutzten Quadratmetern werden Kinder- und Jugendliteratur, Hörbücher und ausgewählte Non-Books den Kunden offeriert.
Der Laden ist für Inhaberin Gabriele Hoffmann nicht einfach eine Fachbuchhandlung, sondern ein inhaltliches Konzept. In erster Linie will die Pädagogin und Buchhändlerin den Kindern helfen, mit Literatur ihr eigenes Weltbild aufzubauen. "Mir geht es nicht darum, dass Kinder auf Teufel komm raus Bücher lesen, die sie nicht verstehen und die sie deshalb langweilen", sagt Hoffmann. Ihre Aufgabe sei es, für jedes Kind das individuell richtige, der Entwicklungsstufe entsprechende Buch zu finden." (Börsenblatt 59/26. Juli 2002)

Erzählstunde mit Rafik Schami am 15. Mai im DAI

Das kleine Mädchen Nina ist die Hauptfigur der Geschichten, die Rafik Schami in  seinem neuen Kinderbuch „Das Herz der Puppe“ meisterlich erzählt.   Nina findet die Puppe Widu auf einem Flohmarkt und weiß auf der Stelle, dass diese  Puppe genau das ist, was sie schon immer gesucht hat. Nina braucht Widu dringend,  denn seit dem Umzug in eine neue Wohnung in einem Stadtteil, wo sie keinen kennt,  fühlt sie sich oft unendlich einsam. Doch Widu ist klug und lustig und hat stets  köstliche Ideen, sodass Langeweile bald ein vergessenes Wort ist. Und Widu gehört  glücklicherweise zur Gruppe der Angstsauger, jener Puppen, die die Angst ihrer  Kinder einfach aufessen. Wenn Nina Widu bei sich hat, gewinnt sie auch im  alltäglichen Leben mehr und mehr Zuversicht. Sie wagt Neues, sie wird manchmal  sogar richtig mutig. Aber das ist ja auch ganz klar, wenn immer jemand da ist, der  dafür sorgt, dass es einem gut geht; denn Widu ist die beste Freundin, die ein kleines  Mädchen nur haben kann. 

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Interview mit Frau Gabriele Hoffmann in der RNZ

Interview mit Frau Gabriele Hoffmann, erschienen in der Rhein-Neckar-ZeitungIn der Wochenendausgabe vom 15./16. Oktober 2011 der Rhein-Neckar-Zeitung erschien ein Interview der Redakteurin Birgit Sommer und der Kinderbuchexpertin Gabriele Hoffmann. Den Artikel auf Seite 5 hat uns freundlicherweise die RNZ zur Veröffentlichung auf unserer Website zur Verfügung gestellt.

"Neugier ist die Triebfeder des Lebens
Kinderbuch-Expertin Gabriele Hoffmann über Bücher als Freunde, philosophische Grundhaltungen und Computer, die das Hirn verstopfen.

Was Kinderbücher betrifft, gilt Gabriele Hoffmann als „die“ Expertin in Heidelberg. Seit 31 Jahren gibt es ihre Kinderbuchhandlung „Leanders Leseladen“, zuerst in der Plöck, jetzt in der Märzgasse. Doch die Diplom-Pädagogin, die gerade ihren 60. Geburtstag feierte, legt auch bei Elternabenden in Kindergärten den Interessierten ans Herz, warum und welche Bücher wichtig sind, und sie hält Fachvorträge vor Buchhändlern. [...]"

Bitte klicken Sie auf das Bild, oder den folgenden Link um den gesamten Artikel und das Interview als PDF-Datei herunterzuladen und anzuschauen:

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Elternabende 2011 - Vorlesen ist schön Selber lesen ist besser...

Vorlesen ist schön
Selber lesen ist
besser.
Gemeinsam lesen ist die
Voraussetzung dafür.

Viele Eltern fürchten die Situation, dass sie jahrelang die schönsten Bücher vorgelesen haben, das Kind aber gar nicht daran denkt, nun auch selber zu lesen. Zudem müssen sich Eltern von allen Seiten sagen lassen, dass Vorlesen erstes Gebot der Leseförderung sei. Aber ist das wirklich richtig?

Das Ziel von Leseförderung ist unzweifelhaft, dass ein Kind Texte - je nach Schulabschluss auch komplexe Texte lesen und verstehen kann. Idealerweise sollten die Leser auch genießen, was sie lesen - gleichgültig ob es Literatur oder Sachinformation ist. Nur wie man dieses Ziel erreichen kann, darüber gibt es ganz unterschiedliche Auffassungen.

Vorlesen allein genügt in der Regel nicht. Ich kenne auch niemanden, der vom Hören allein gelernt hat, ein
Instrument zu spielen ohne es je selbst in der Hand gehabt zu haben, und ich denke, das gilt auch für die Fähigkeit zu lesen. Es ist also notwendig selber zu lesen. Und weil jedes Kind, wie wir wissen, lesefähig geboren wird, braucht es von Anfang an Bücher, die diese Fähigkeit erhalten und entfalten, statt sie mit den falschen Büchern zu zerstören.

Im diesjährigen Vortrag wird es um die Aufmerksamkeit den Inhalten gegenüber gehen, um aus der Masse der lieferbaren Titel die Bücher auszuwählen, die unserer Verantwortung gerecht werden.

Leanders Leseladen - Dipl. Päd.  Gabriele Hoffmann

 

Die Elternabende beginnen um 20:00 Uhr, in den folgenden Einrichtungen:

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Verleihung des „Heidelberger Leander“ 2011

Logo des Leanders LeseladenIn diesem Jahr geht Kinderbuchpreis der „Heidelberger Leander“ an

Franz Hohler und Kathrin Schärer

 

Liebe Freunde von Leanders Leseladen,

wir laden Sie und ihre Kinder ganz herzlich ein, bei unserem Fest dabei zu sein,
am Sonntag, den 02. Oktober 2011, um 11:00 Uhr im DAI-Heidelberg (Sofienstrasse).

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Heidelberger Kinderbuch-Seminar „Vorlesen ist schön...“

 vorlesen ist schön
 selber lesen ist besser
 gemeinsam lesen ist die Voraussetzung dafür

 

Seminar für Buchhändler

Alle Buchhändler kennen die traurige Situation, wenn eine nette Kundin verzweifelt davon berichtet, dass sie jahre¬lang die schönsten Bücher vorgelesen hat, das Kind aber gar nicht daran denkt, nun auch selber zu lesen. Zudem müssen sich Eltern von allen Seiten sagen lassen, dass Vorlesen erstes Gebot der Leseförderung sei.

Aber ist das wirklich richtig? Das Ziel von Leseförderung ist unzweifelhaft, dass ein Kind Texte - je nach Schulabschluss auch komplexe Texte - lesen und verstehen kann. Idealerweise sollten die Leser auch genießen, was sie lesen - gleichgültig ob es Literatur oder Sachinformation ist.

Nur wie man dieses Ziel erreichen kann, darüber gibt es ganz unterschiedliche Auffassungen. Vorlesen allein genügt in der Regel nicht. Ich kenne auch niemanden, der vom Hören allein gelernt hat, ein Instrument zu spielen ohne es je selbst in der Hand gehabt zu haben, und ich denke, das gilt auch für die Fähigkeit zu lesen.

Es ist also notwendig selber zu lesen. Und weil jedes Kind, wie wir wissen, lesefähig geboren wird, braucht es von Anfang an Bücher, die diese Fähigkeit erhalten und entfalten, statt sie mit den falschen Büchern zu zerstören. Es ist die vornehmste buchhändlerische Aufgabe, den Kunden dafür die richtigen Bücher zu empfehlen.

In diesem Seminar geht es um die Aufmerksamkeit den Inhalten gegenüber und um die Kompetenz, für unsere Kunden aus der Masse der lieferbaren Titel diejenigen auszusortieren, die dieser Verantwortung gerecht werden. Wir werden am Beispiel ausgewählter Bilderbücher, Sachbücher und Kinder- und Jugend¬bücher gemeinsam erarbeiten, wie wir im Verkaufsgespräch das Wesentliche vermitteln können.

 

Ort

Leanders Leseladen

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Märchen – Musik – und ein runder Geburtstag: LEANDERS LESELADEN wird 30 Jahre alt

Das Geburtstagsfest soll in der Tradition der schönen Veranstaltun­gen statt­finden, mit denen die Preisträger des Heidelberger Leander in den letzten 10 Jahren gefeiert wurden

Der Heidelberger Jubiläums­leander 2010 wird zum Geburtstag am 10.10.2010 an Ute Kleeberg verlie­hen. Ihr Lebensthema sind Märchen und Kunstmärchen. In ihrer Edition Seeigel hat sie die Krönung der Kinderliteratur, einfühlsam gelesen von hervor­­ragen­den Schauspielern und begleitet durch kongenial ausgesuchte und anrührend vorge­tra­­gene Musik, als Tonträger für Kinder aufbereitet. Ihr Werk wird in diesem Jahr auch mit dem Klassik Echo 2010 ausgezeichnet.

Was könnte man darum zu dieser Feier Schöneres anbieten, als Märchen vorzulesen, begleitet durch klassische Musik? Viele unserer Kunden beginnen beim Namen Hans‑Bernhard Peter­mann und der Erinne­­rung an seine Lesungen aus Kinder­büchern zu strahlen. Wer sonst sollte deshalb die Märchen vorlesen, die die Geschich­te von Leanders Leseladen geprägt und gestaltet haben? Waltraud Laurence, auch sie ist vielen Heidelbergern als großartige Künstlerin bekannt, wird ihn dabei mit klassischen Musikstücken auf dem Flügel begleiten.

dazu laden wir Sie
ganz herzlich ein ins
DAI Heidelberg, Sofienstrasse,
am Sonntag, den 10.10.2010 um 14 Uhr

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Heidelberger Bilderbuch-Seminar „Mit Bildern und Klängen Sprache lernen“

Seminar für Verleger von Kinderbüchern

Kein Politiker, kein Vertreter von Industrie und Handel wird müde zu betonen, dass Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder die erste Aufgabe unserer Gesellschaft ist und unsere wichtigste Zukunftsinvestition darstellt.

Logo des Leanders Leseladen HeidelbergAber was überhaupt ist Bildung, und wer ist dafür verantwortlich? Ganz sicher ist Bildung ohne Lesekompetenz nicht möglich. Selbst ausschließliche Nutzer von technischen Medien müssen die Zeichen, die auf dem Bildschirm erscheinen, entziffern können. Die gute Nachricht ist: jeder Mensch kommt lesefähig auf die Welt. Aber man muss diese Fähigkeit üben, denn sie kann wieder verloren gehen. Jedes gesunde Kind ist von der ersten Stunde seines Lebens an mit all seinen fünf Sinnesorganen bemüht, seine Umwelt aufzunehmen, zu ordnen und im Laufe seiner Entwicklung in Sprache zu fassen.

Bilderbücher sind hierfür als Begleitung unverzichtbar, weil sie die  Sprachentwicklung als Grundvoraussetzung für Lesefähigkeit unterstützen. Es gibt Bücher, die diesen Prozess optimal begleiten, aber es hängt von ihrer Qualität ab, ob sie so wichtig sind wie die Muttermilch, so gesund wie Obst und Gemüse, so lecker wie Himbeertörtchen, oder ob sie den Magen verderben. Es geht dabei um die Lesefähigkeit von Bildern und um den Klang eines Textes, ob schon die kleinsten Kinder Bücher als glücklich machende Bereicherung erleben, und in ihrem tiefen Unbewussten Bücher als zu ihrer Welt gehörig betrachten, oder ob sie langweilige überflüssige Gegenstände sind.

In diesem Seminar wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und herausfinden, was Büchermacher dafür tun können, dass Bilderbücher für die Allerkleinsten zu echten Herzensbüchern werden? Wir werden geeignete Inhalte benennen und Kriterien zur kompositorischen, sprachlichen und bildnerischen Gestaltung dafür entwickeln. Wir, das sind professionell in der Pädagogik Tätige, mit Ihnen, die Sie an den Schnittstellen der Kinderbuchproduktion arbeiten, als Lektoren, Autoren und Illustratoren und natürlich auch als Verleger und Programmchefs.

Dazu laden wir Sie herzlich nach Heidelberg ein.

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Leanders Leseladen wird 30

Leander - Logo des Leanders Leseladen Heidelbergin diesem Jahr.

Wir möchten mit Ihnen zusammen
unseren 30. Geburtstag feiern

Und Sie haben die Wahl, wann Sie mit uns feiern wollen, denn dem Anlass entsprechend werden wir unterschiedliche Autoren und Illustratoren, die sich auf besondere Weise um die Leseförderung bei Kindern verdient gemacht haben, auszeichnen:

Am 28. März 2010 um 14 Uhr wird im DAI Heidelberg Chen Jianghong seine Bücher „Han Gan und das Wunderpferd“ und „Der Tigerprinz“ vorstellen und zeigen,

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Eindrücke zum ersten Verleger-Seminar im Herbst 2009

Stimmen zum Kinderbuch-Seminar "Krise Nutzen"

„Diese sinnliche Vermittlung, gekoppelt mit dem wissenschaftlichen Hintergrund, mit dem Sie hier arbeiten, ist einmalig und eine unschätzbare Bereicherung für unsere Arbeit. Ich wünsche mir, dass Sie alle meine Mitarbeiter schulen. Unsere Branche kann dankbar sein, in Gabriele Hoffmann eine so kompetente, kritische und leidenschaftlich für das gute Buch kämpfende Mitstreiterin zu haben.
Dieses Seminar ist ein hervorragendes Forum. Wir brauchen solche Orte, um uns darüber auszutauschen, wie wir aus guten noch bessere Kinderbücher machen.“
Frank Kühne, Carlsen

„Hier wird nicht trocken doziert, hier wird den Büchern sozusagen ins Gesicht geschaut und gefragt: Buch, was willst du mir sagen? Was sagst du mir tatsächlich? Was sagst du deinen jungen Lesern?“
Ulrich Störiko-Blume, Boje

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Heidelberger Kinderbuch-Seminar 2010 Wie muss ein gutes Kinderbuch gemacht sein?

Seminar für Verleger von Kinderbüchern

Kinder sind unsere Zukunft, und deshalb müssen wir in ihre Bildung nicht nur das Nötigste investieren, sondern das Bestmögliche. „Die Welt mit den Augen der Kinder sehen!“ Mit diesem Satz beginnt einer der neueren Bildungspläne. Er kann auch als Motto für gute Kinderbücher stehen. Doch wie kann es gelingen, den kindlichen Blick ernst zu nehmen bei der Gestaltung von Büchern? Wie können Bücher mehr als kurzfristige Unterhaltung sein, wie nachhaltige Orientierung bieten? Und was können Büchermacher dafür tun, dass Kinderbücher zu Herzensbüchern werden? Können wir geeignete Inhalte benennen, Kriterien zur kompositorischen, sprachlichen und bildnerischen Gestaltung dafür entwickeln?

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